Gemeinsam für die Elbmarsch!

Auswirkungen des CoronaVirus gemeinsam entgegentreten!!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Ausnahmesituationen bedürfen besonderer Maßnahmen!

In Zeiten von Krisen gilt es zusammen zu halten.

Ich denke, es ist Zeit, sich auf Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander zu besinnen, sich im Kreise der Familie, Freunden, Kollegen und Nachbarn zu unterstützen.
Schaut nach links und rechts und helft wo es nötig und für Euch möglich ist.
Besonders Menschen die zu Riskogruppen gehören, sind die am meisten Gefährdeten.
Ältere Mitbürger, Menschen mit belastenden Vorerkrankungen, beeinträchtigtem Immunsystem

…..UND vor allem diejenigen die nicht auf ein helfendes, soziales Netzwerk zurückgreifen können, bedürfen am vordringlichsten unserer Hilfe.

Für diese Bürgerinnen und Bürger planen wir Unterstützungsmaßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen durch Ansteckung bei sozialen Kontakten und somit der Ausbreitung des Corona Virus.

Die Gemeinde Tespe wird da keinen Alleingang starten, hier ist es geboten Kräfte zu bündeln.
Es ist, in Absprache mit:

– dem Samtgemeindebürgermeister, Rolf Roth
– dem Bürgermeister von Marschacht, Rodja Groß
– dem Bürgermeister von Drage, Uwe Harden
– der evangelischen Landeskirche, in Person des
Superintendenten Christian Berndt und dem
Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Elbmarsch
Axel Kliemann,

unsere gemeinsame Absicht Unterstützungsmaßnahmen einzuleiten.

Folgende Maßnahmen sind derzeitig in Planung:
1. Organisation von Einkäufen (2 x wöchentlich)
2. Übernahme von wichtigen Behördengängen
3. Übernahme von wichtigen Botengängen, wie z.B.
Apoptheke, Bank, Arzt (Rezeptabholung)

Diese Maßnahmen sind nicht abschließend, sondern befinden sich ständig in der Überarbeitung.

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger abzuwarten, bis mehr Informationen bekannt gegeben werden.
Ich kann mir vorstellen, dass sich viele freiwillig melden wollen, um zu helfen.
Auch das muss koordiniert werden, damit wir die Unterstützung zielgerichtet dürchführen können und nicht bereits beim Start im Chaos versinken.
Es wird zeitnah mitgeteilt, an welche Stellen sich Freiwillige wenden können.

Am Dienstag, 17.03.2020 um 19:00 Uhr findet über „Elbmarsch.info“ wieder ein Online Live Talk statt.
Bereits zugesagt hat Dr. Klemeyer mit dem Thema: „Hausärztliche Notfallversorgung.“.
Wir arbeiten jedoch daran, dass die Teilnehmerliste anlassbezogen ergänzt wird.
Im Gespräch als weitere Gäste sind der:
– Superintendent der evangelischen Landeskirche,
Herr Christian Berndt,
der
– Fachbereichsleiter für Soziales des Landkreises Harburg,
Herr Kaminski,
sowie die Bürgermeister
– Rodja Groß für Marschacht und
– Uwe Harden für Drage.
Bei dieser Ausstrahlung werden wir weitere Informationen zu den geplanten Maßnahmen mitteilen.

Natürlich werden diese Information auch auf allen anderen Informationswegen veröffentlicht.

Junge Menschen haben sich jetzt schon bereit erklärt zu helfen und Erstmaßnahmen, wie
– Freiwilligenmeldungen entgegennehmehmen
– Einrichtung einer Anlaufstelle
– Planung der logistischen Abläufe
übernehmen zu wollen.

Ganz besonders freut es mich, dass es sich hierbei um die Jugendlichen und jungen Menschen handelt, die sich im Jugendtreff der Johannesgemeinde in Tespe gefunden haben.

Wir sehen herausfordenden Zeiten entgegen, die uns als Gemeinschaft sicherlich einiges abverlangen werden.
Ich bin zuversichtlich, dass wir es gemeinsam schaffen, diese Herausforderung zu meistern, wenn wir nur zusammenstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Cramm

Bürgermeister
Gemeinde Tespe

KomentareMärz 15, 2020 · AutorMichael Cramm · KommentareKommentare geschlossen KategorieKategorie: News

Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2: Landesweiter Unterrichtsausfall und Kitaschließungen angeordnet – Notbetreuung für Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge

An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen findet ab dem kommenden Montag (16.03.2020) kein Unterricht statt. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18.04.2020 gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15.04.2020 Unterricht statt. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18.04.2020 geschlossen. Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden.

Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt. Rechtsgrundlage der Maßnahme ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat über die Niedersächsische Landesschulbehörde die Maßnahmen an die rund 3.000 Schulen in Niedersachsen kommuniziert. Zudem werden die örtlichen Jugendhilfeträger, die Kommunalen Spitzenverbände, die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Katholische Büro Niedersachsen, die Konföderation ev. Kirchen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen informiert.

„Die Maßnahmen sind weitreichend und einschneidend. Aber sie sind notwendig. Wir stellen um auf Notbetrieb“, sagt Kultusminister Tonne. „Alleroberste Priorität hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche können Überträger sein und das Virus in ihre Familien bringen. Das kann sehr gefährlich sein, insbesondere für ältere Menschen, Großeltern, Bekannte, Verwandte. Aber auch Kinder können erkranken. Um die Infektionen zu verlangsamen, müssen wir den Verbreitungsweg über Schulen und Kitas ausbremsen. Nicht notwendige Kontakte müssen vermieden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Verabredungen und Treffen mit anderen auf das Notwendigste beschränken.“

Die Betriebsuntersagung für Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege hat keinen Einfluss auf Finanzhilfezahlungen.

Für die Schulen bedeutet die Maßnahme, dass der Unterrichtsbetrieb in Lerngruppen oder im Klassenverband in den Räumlichkeiten der Schulen bzw. in anderen alternativen Örtlichkeiten (z. B. Sporthallen, Schwimmhallen, außerschulischen Lernorten) einschließlich des Ganztagsbetriebes nicht mehr stattfindet und ersatzlos ausfällt.

Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stunden- oder Einsatzplans ihrer Anwesenheitsverpflichtung in der Schule nachzukommen und dort außerunterrichtliche Aufgaben zu übernehmen. Die Schulleitung kann entscheiden, ob Lehrkräfte – insbesondere Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte – mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. Daraus folgt: Die verbeamteten Lehrkräfte behalten bei der angeordneten Unterrichtsuntersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Auch für angestellte Lehrkräfte besteht der Anspruch auf Zahlung des Entgelts fort.

Die Notenvergabe wird sichergestellt, ebenso wie die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I und das Abitur. Die Schulen werden über die Details in Sondererlassen informiert. „Keiner Schülerin und keinem Schüler wird ein Nachteil entstehen. Wir stellen uns so auf, dass unterschiedliche Szenarien hinsichtlich der Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen umgesetzt werden können. Diese Szenarien sehen vor, dass Maßnahmen für den Ausfall einzelner Schülerinnen und Schüler, einzelner Schulen bis hin zu allen Schulen in Niedersachsen berücksichtigt werden. Dabei werden je nach Szenario auch einzelne Prüfungstermine verschoben. Selbstverständlich werden Lösungen gefunden, die jedem Prüfling die Teilnahme an den Abschlussprüfungen ermöglichen.“

Das Niedersächsische Kultusministerium hat außerdem angewiesen, dass sämtliche Schulfahrten ins In- und Ausland, Studienfahrten, Tagestouren, Schüleraustausche und der Besuch durch ausländische Besuchergruppen, die für den Zeitraum ab sofort bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, von der Schulleitung abgesagt werden müssen. Zur Vermeidung oder Reduzierung von Stornierungskosten sollen Schulen zunächst versuchen, die Reise in einen Zeitraum nach den Sommerferien zu verschieben.

Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:

Regionalabteilung Lüneburg

04131 15-2222

service-lg@nlschb.niedersachsen.de

KomentareMärz 13, 2020 · AutorMaik Bröse · KommentareKommentare geschlossen KategorieKategorie: News

Bürgermeistersprechstunde März 2020

Die Bürgermeistersprechstunden finden aus betrieblichen Gründen diesen Monat wie folgt NUR TELEFONISCH statt: Do., den 12.03.2020 und Do, den 26.03.2020 jeweils von 17:00 – 19:00 Uhr

KomentareMärz 5, 2020 · AutorGemeindebuero · KommentareKommentare geschlossen KategorieKategorie: News