Eltern-Aktionstag in der Kita

next-97612_640Am 18.10. fand in der Kindertagesstätte Tespe eine Beiratssitzung statt.
Neben der Wahl der Beiratsvorsitzenden und deren Vertretung ging es um die geplante naturnahe Gestaltung des Außengeländes.
Dazu soll ein Eltern-Aktionstag organisiert werden.
Angedacht ist eine Gestaltung nach dem Vorbild des Holunderschul-Konzeptes, das vom Landschaftsgärtner Heinrich Benjes entwickelt wurde.
An einem ersten Aktionstag am 08.11.2013 soll das Konzept in einem ersten Abschnitt rund um das Außengelände der Krippe umgesetzt werden.
Unterstützung ist natürlich gerne gesehen, sollte aus Gründen der Planbarkeit aber im Vorfeld bei der Kita angemeldet werden.
Kita-Eltern erhalten weitere Informationen im nächsten Elternbrief oder in den Gruppen.
Auch finanzielle Unterstützung ist immer willkommen. Eine SMS mit GIB5 KITA-TESPE an die Kurzwahl 81190 hilft mit 5 €.
Weitere Möglichkeiten gibt es hier:kitaspende.gemeinde-tespe.de

Warum eine naturnahe Gestaltung und dieses Konzept:
Wer kennt das nicht? Da hat das Kind ein neues Spielzeug oder Spielgerät und nach kurzer Zeit wird es uninteressant oder für andere Zwecke verwendet als für die, für die es gedacht war.
Anfangs ist es noch etwas Neues und alle Funktionen und Möglichkeiten des Spielzeugs werden ausgetestet. Wenn die vorgefertigten Möglichkeiten jedoch erschöpft sind, wird das Kind schnell nach etwas Neuem verlangen oder es kommt Langeweile auf.
Ursache ist nicht der Bedarf nach möglichst viel Spielzeug, sondern der Hunger nach Wissen, Erfahrung und Neugier, der Wille direkten Einfluss auf die eigene Umgebung auszuüben.
Wenn die Erwachsenen den Kindern eine vorgefertigte Welt in Spielzeugform liefern, bleibt den Kindern wenig Spielraum für eigene Ideen.

Bei einem Außengelände verhält es sich ähnlich.
Klettergerüste und Spieltürme bieten dabei schon verhältnismäßig viele Möglichkeiten zum Spielen, jedoch haben auch diese ihre Grenzen (im Gegensatz zur Phantasie der Kinder).
Kurz geschorene Rasenflächen sind ganz sicher gut für Fußball, aber der Platz ist schon da und die Regeln stehen auch schon fest. Raum für Eigenes bleibt da wenig.
Eine Alternative bietet ein naturnah gestalteter Freiraum, in dem das spielende Kind selbst Mittelpunkt der Gestaltung ist. Die Umsetzung ist dabei meist einfacher als gedacht:
Schauen, an welchen Stellen Kinder spielen, und das Gelände zum Beispiel mit heimischen Gehölzen unterbrechen, um Ruhe zu schaffen und Bereiche abzugrenzen!
Wichtig ist es Strukturen, Verstecke und Möglichkeiten zu schaffen, die Platz lassen für die eigenen Ideen und die Phantasie der Kinder!
Bäume und Sträucher zum Beispiel lassen sich super in Früchte, Blätter und Stöcke zerlegen und zu neuen Dingen wieder zusammensetzen. Mit Sand und Wasser lassen sich Schlösser bauen oder Staudämme. Allein das Vorhandensein einer natürlichen Umgebung bringt jeden Tag neue Möglichkeiten etwas zu entdecken oder zu erforschen. Das fängt bei kleinen Krabbeltieren an und endet bei der Veränderung des Geländes selbst, welches nicht allein durch spielende Kinder, sondern auch durch die Jahreszeiten einer gewissen Dynamik unterliegt.
Den Einfluss, den die Kinder dabei auf ihre direkte Umgebung ausüben, können sie sehen und spüren.
Zahlreiche Studien zeigen, dass naturnah gestaltete Außengelände zu ruhigerem Verhalten, einem gestärkten Selbstbewusstsein und zu rücksichtsvollerem Umgang miteinander beitragen.

Infos zur naturnahen Gestaltung und dem Konzept:
http://www.holunderschule.de/
GUV-Informationen Naturnahe Spielräume


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erstellt amOktober 22, 2013 · erstellt durchMaik Bröse · Kommentarekeine Kommentare KategorieKategorie: Informationen, Kita, Organisatorisches

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